heute
würde ich euch gerne das Buch „Tod im Eichsfeld“ von Astrid Seehaus vorstellen.
Dieses
Buch hat finde ich zu Recht den
Thüringer Krimipreis gewonnen.
Aufmachung
Das
Titelbild zeigt eine hügelige landschaftliche Gegend auf der Kühe grasen. Neben
einen knochigen Baum steckt eine Mistgabel- die Tatwaffe mit der Georg Stahlmann
umgebracht worden ist. Der Himmel ist schwarz und von Blitzen durchzogen. Das
Wort „Tod“ im Titel ist in blutrot geschrieben und etwas größer.
Das
Titelblatt finde ich sehr ansprechend illustriert.
Das
Buch umfasst ca. 204 Seiten und ist über den Sutton Verlag für 12, 00€ erhältlich.
Inhalt
Frank
Rothe, Kriminalkommissar, Witwer und alleinerziehender Vater seiner 16-jährigen
Tochter Jessi, lässt sich von Erfurt in die ländliche Gegend Eichsfeld
versetzen.
Er
erhofft sich, dass seine depressive, an den Rollstuhl gefesselte Tochter Jessi
in dem neuen Umfeld zu neuer Lebensfreude erwacht.
Jessi
findet dort einen Freund in dem jungen Matthias, den sie in der Schule
kennengelernt hat und so entwickelt sich das Familiäre sehr zum Positiven.
In
seinem neuen Arbeitsumfeld scheint es Probleme unterhalb der Kollegen zu geben.
Der Kollege Schneider hat eindeutig eine Abneigung gegenüber Kollegin Nolte,
diese wiederum ist Frank Rothe trotz ihrer zuerst sehr abweisenden Art
sympathisch.
Als
Georg Stahlmann mit einer Mistgabel ermordet aufgefunden wird, wird Frank Rothe
mit verschlossenen Dorfbewohnern und mehreren Verdächtigen konfrontiert.
Motive,
den wohlhabenden Bauern Stahlmann zu ermorden gibt es viele.
Da
ist zum einem Heinrich Dornieden der hohe Schulden bei dem Opfer hat und der
auf das Wasser aus Stahlmanns Quellen angewiesen ist, um seine Fischzucht zu
betreiben, aber auch innerhalb der Familie Stahlmann gibt es Verdächtige.
Stahlmanns
Tochter Viola wurde in ihrer Kindheit von ihrem Vater sexuell missbraucht und
war in der Tatnacht am Tatort.
Violas
Cousin hat ein Auge auf dem Hof geworfen, da er selbst hoch verschuldet ist.
Wer
hat Stahlmann getötet? Diese Frage bleibt bis zuletzt offen und am Ende des
Buches, kommt es zu einer unerwarteten Wendung.
Meine Bewertung
Neben
der eigentlichen Krimihandlung erfährt man viel über die Charaktere, ihr Leben
und ihre Gefühle, auch die Geschichte des Dorfes wird behandelt.
Ich
finde es tolle das man das Dorf auf diese Art und Weise aus verschiedenen
Perspektiven kennenlernt.
Die
Handlung bleibt bis zum Schluss spannend und die Enthüllung des Täters hat mich
sehr überrascht.
Fazit:
Tolles Buch, das man problemlos in einem Rutsch lesen kann. Ich hoffe auf eine Fortsetzung.




